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Up-cycling oder die Notwendigkeit eines neuen Lebensgefühls

Das Zeitalter der Verschwendung hat ihren Zenit überschritten. Die Reanimation, dem Tod geweihter Dinge hält Einzug in die Gesellschaft und schärft den Blick auf unsere Umwelt. Da ich als „Schatzsucher“ geboren wurde, fällt es mir Zeit meines Lebens schwer, entsorgte Dinge zu ignorieren, ohne sie vorher gedanklich zu Kunstobjekten oder Gebrauchsgegenständen zu transformieren. Haben entledigte Gegenstände die Aufnahmeprüfung bestanden, stehen die Chancen gut für eine Wiedergeburt.

Insektenhotel

Bauanleitung für ein Insektenhotel: Als Behältnis nimmt man am besten eine Holzkiste ohne Deckel. Sehr gut eignen sich Wein­ oder Champagnerkisten aus Holz, die man beim Weinhändler bekommt oder auf Wertstoffhöfen finden kann. Als Füllbehältnisse für die Zweige oder das Schilfrohr ect. verwendet man gereinigte Aludosen oder abgeschnittene Plastikflaschen. Hat man grössere Holzstücke zur Auswahl, steckt man diese direkt in die Kiste und fixiert sie mit Zweigen oder Röhrchen. In die Stirnseite des Holzes bohrt man 6-10 cm tiefe Löcher mit 5–10 mm Durchmesser. Der Abstand zwischen den Löchern misst 1–2 cm. Arbeitshand schuhe tragen! Das Insektenhotel an einem regengeschützten, sonnigen Platz aufhängen, am besten an eine Südwand des Hauses!